Die Harninkontinenz bei Männern ist ein unwillkürlicher Urinverlust, der auf eine Störung der Mechanismen zurückzuführen ist, die normalerweise die Kontinenz gewährleisten. Sie kann in verschiedenen Situationen auftreten, ist jedoch besonders häufig nach einer Prostatektomie zu beobachten, wobei die Belastungsinkontinenz die häufigste Ursache bei Männern darstellt.
Über die funktionellen Beeinträchtigungen hinaus kann Urinverlust erhebliche Auswirkungen auf die Lebensqualität, soziale Aktivitäten, das Berufsleben und das Selbstbild haben. Eine angemessene Behandlung ermöglicht es, den zugrunde liegenden Mechanismus zu identifizieren und die am besten geeigneten Lösungen zu finden.
Die Harnkontinenz beim Mann beruht auf einem Gleichgewicht zwischen mehreren Faktoren:
Wenn eines dieser Elemente beeinträchtigt ist, kann es zu ungewolltem Urinverlust kommen. Inkontinenz kann mit einer Sphinkterinsuffizienz, einer Störung der Beckenbodenunterstützung, einer Blasenhyperaktivität, einer neurologischen Beeinträchtigung oder mehreren damit verbundenen Ursachen zusammenhängen.
Dies ist die häufigste Ursache beim Mann. Nach einer Prostatektomie kann Folgendes vorliegen:
Eine Strahlentherapie kann folgende Folgen haben:
Männliche Inkontinenz wird häufig empfunden als:
Viele Patienten entwickeln Strategien der Verleugnung:
Das Aufzeigen konkreter Lösungen trägt dazu bei, die Selbstkontrolle und das Selbstvertrauen wiederherzustellen.
Je nach dem vorherrschenden Mechanismus können bestimmte Behandlungen vorgeschlagen werden, insbesondere bei einer überaktiven Blase.
Die Penisklemme übt einen kontrollierten Druck auf die Harnröhre des Penis aus und verhindert so das Austreten von Urin. Sie wirkt auf mechanische Weise, ohne chirurgischen Eingriff.
Sie kann zudem die Durchführung von Untersuchungen in der Strahlentherapie erleichtern, indem sie das Auslaufen beim Füllen der Blase begrenzt.
Die Klammer kann unter Beachtung der üblichen Vorsichtsmaßnahmen gelegentlich oder täglich verwendet werden. Sie ist ein echter praktischer Helfer, der Folgendes ermöglicht:
Es wird empfohlen, einen Arzt aufzusuchen, wenn:
Eine ärztliche Untersuchung ermöglicht es, den vorherrschenden Mechanismus zu identifizieren und die am besten geeignete Lösung zu finden.
Ja. Belastungsinkontinenz nach einer Prostatektomie ist die häufigste Ursache für Harninkontinenz bei Männern.
Nein. Es handelt sich um eine mechanische Lösung, die allein oder im Rahmen einer ganzheitlichen Behandlung eingesetzt werden kann, aber nicht alle Fälle erfordern dieselbe Art der Behandlung.
Ja. Eine tägliche Anwendung ist möglich, sofern die üblichen Vorsichtsmaßnahmen, die Ruhezeiten und die individuelle Anpassung beachtet werden.
Sie ist besonders nützlich bei mäßiger Inkontinenz, bei gesellschaftlichen oder körperlichen Aktivitäten, nach einer Prostatektomie oder bei Untersuchungen, die eine volle Blase erfordern.
Ja. Die Klammer kann in ein umfassendes Rehabilitationsprogramm integriert werden und ersetzt nicht die Beckenbodenrehabilitation, wenn diese angezeigt ist.